Gefühle verstehen und co-regulieren – Kinder stark machen im Umgang mit Emotionen








Gefühle von Kindern richtig begleiten – mit Empathie, Co-Regulation, Bindung und ohne Strafen
Kinder erleben täglich ein intensives Wechselspiel von Gefühlen – intensive Freude, Wut, Angst, Traurigkeit. Doch oft entstehen Missverständnisse, weil Kinder ihre Emotionen noch nicht klar ausdrücken können. Erwachsene reagieren dann mit Ablehnung oder Strafe, statt mit Verständnis. Historisch betrachtet hat das System der „Schwarzen Pädagogik“ dazu geführt, dass Gefühle als Schwäche galten und emotionale Ausdruckskraft unterdrückt wurde. Dieses Muster findet sich leider bis heute -vor allem in westlichen Gesellschaften- wieder.
Ein typischer Fall: Ein Kind bekommt einen Wutausbruch. Es schreit, wirft etwas, weint. Nicht, weil es „ungezogen“ oder "frech" ist, sondern weil es überfordert ist oder ein Bedürfnis nicht äußern kann. Genau hier braucht das Kind Co-Regulation – also eine einfühlsame Begleitung durch einen ruhigen Erwachsenen, der hilft, das Nervensystem des Kindes von außen zu beruhigen.
Nicht nur große Gefühle wie Wut oder Traurigkeit brauchen Begleitung, sondern auch die kleinen, wie Müdigkeit, Überdrehtheit oder Frustration. Alle Emotionen verdienen Raum. Kinder sollen spüren: „Ich bin mit all meinen Gefühlen willkommen und werde trotzdem geliebt.“ Durch einfühlsame Emotionsbegleitung lernen sie Selbstregulation - also ihre Gefühle nach und nach alleine zu steuern. So entstehen innere Sicherheit und echte Selbstakzeptanz. Fehlt diese Unterstützung, steigt das Risiko für emotionale Unsicherheit, Depressionen und andere psychische Belastungen im späteren Leben deutlich.
Unsere kostenlose PDF „Die Farben der Gefühle“ zeigt Eltern, wie sie positive und negative Gefühle benennen, Wutausbrüche verstehen, Co-Regulation sinnvoll anwenden und ihr Kind emotional begleiten können.
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Gefühle sind wie Farben – sie bringen Leben in unseren Alltag. Jedes Kind erlebt sie anders, und alle sind wichtig. Oft fällt es Kindern schwer, zu sagen, was sie fühlen. Eine einfache, kindgerechte Möglichkeit ist, Emotionen mit Farben zu verbinden. So lernen Kinder, ihre Gefühle zu erkennen, zu benennen und damit umzugehen.
Diese Karten sollen Eltern und Kindern helfen, über Gefühle zu sprechen. Sie können ausgedruckt, aufgehängt oder in Gesprächen genutzt werden. Wenn dein Kind also traurig, wütend oder fröhlich ist, könnt ihr gemeinsam schauen: Welche Farbe hat dein Gefühl gerade? So entstehen Verständnis, Nähe und die Fähigkeit, Emotionen zu regulieren – mit dir als sicherem Anker an der Seite deines Kindes
Mehr zu diesem und anderen Themen findest du im Blog, in dem ich regelmäßig über Bindung, Emotionen, Erziehungstipps (parenting tips) und positive Elternschaft schreibe:





